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ALLES IM LEBEN HAT SEINE ZEIT
Mit diesem Lied - symbolisch für den Tag - wurde die Verbandsversammlung im Chorverband Karl Pfaff durch die Chöre des Gastgebers Sängerbund Neckartailfingen eröffnet. Es wurde eine andere Versammlung als sonst, denn im wichtigsten Gremium des Verbandes - dem Musikbeirat - fanden Neuwahlen statt. Die neue Musikalische Leiterin heißt nun Dorota Welz. Joachim Schmid hat nach 20 Jahren Amtszeit sein Amt gern und freiwillig in neue Hände gelegt.
Mit vielen Worten wurde von den Rednern zurückgeblickt und vorausgeschaut - hatte doch der Musikbeirat die letzten 20 Jahre viel bewegt. Schmid mit "seinem" Musikbeirat hat Spuren im Chorverband vorgegeben und nun diese verlassen: die Jungen Chöre wurden Anfang der 90-er Jahre ins Leben gerufen, jetzt sind sie der garantierte Fortbestand der Chorbewegung, Kooperationen mit ALLEN Chorgattungen ermöglichten großartige Kooperationsauftritte, Fort- und Ausbildungen (120 Vizechorleiter), und das alles immer mit der Vision: Chorleitern und Sänger/Innen neue Wege zu ermöglichen. Der Verbandsmännerchor "Pfäffer" sang zum letzten Mal unter seinem Dirigat ein Potpourri der letzten 20 Jahren - trotz der ins Alter gekommenen Sänger, war hier in gewohnter Weise, die Handschrift von Schmid zu erleben – Standing Ovation zu Ehren des scheidenden Verbandschorleiters und sehr viel Sympathie waren zu spüren.
Doch nicht nur der Wechsel in der Leitung der Musik wurde eingeleitet - ebenso in der Stellvertretung der Musikalischen Leitung, in der Geschäftsstelle und in der Leitung der Chorjugend. Monika Grohmann war 10 Jahre Stellvertreterin von Schmid, ihr folgt nun für ein Jahr Elisabeth Friedl. Brigitte Neubert wird im Sommer die Geschäftsstelle an Herrn Martin Emberger übergeben. Matthias Wallisch löste bereits - von der Chorjugend im Januar gewählt- Brigitte Eberle (Leiterin der Chorjugend im Chorverband Karl Pfaff) ab. Heidi Gerster legte auch ihr Amt im Präsidium nieder. Mit Dank und Gesang wurden alle verabschiedet – der Applaus war anhaltend.
Tradition und Moderne - ein oft zitierter Begriff - sind im Verband eng miteinander verknüpft. Das Präsidium wird immer den Verband mit Verantwortung und Offenheit führen - und die neuen Kollegen im Präsidium werden mit dem gleichen Engagement, neuen Ideen und Mitteln, die nächsten Jahre den Chorgesang weiterführen. Am Ende sangen alle Anwesenden zum letzten Mal mit dem scheidenden Musikalischen Leiter Schmid das Freundschaftslied – denn die Sängergemeinschaft ist im Chorverband mit vielen Freundschaften erlebbar.

07.06.2016 07:37

17.01.2016 14:06
„Päusle haben was für sich…“ – Uli Führe in Plochingen 2016
Es braucht nicht viel, um Sängern
und Sängerinnen der Sängerszene im Chorverband die Scheu vor den technischen
Dingen – wie Noten, Pausen, Singart Pop, oft gesungenes „dum, dum“… - plausibel
zu machen. Und genau dies schaffte Uli Führe an seinem Stimmbildungstag am
Samstag den 16.01.2016 in Plochingen. Rund 80 SängerInnen waren aus dem
Chorverbandbereich gekommen – und nach dem bereits bekannten und beliebten Warm-Up
in der Schulaula erarbeiteten Mann und Frau mit Uli Führe 7 Lieder
verschiedener Genre:
Kanon - Pop - John Denver's „Leaving on a jetplane“ - eine
Weisheit von Konfuzius, welche den Workshop-Chor zur Begeisterung aufleben
ließ, weil ein Mitsänger aus Unterlenningen ganz spontan auf Trommeln gekonnt
den Rhythmus vorgab. Donnernder Applaus für den jungen Mitstreiter war hier
angesagt.
Nachdenkliche Texte brauchen entsprechende Melodien – ganz besonders zu merken an dem 4-stimmigen Chorsatz „So viel buntes Geschehen“ nach einem Gedicht von Selma Meerbaum-Eisinger. All diese wurde mit Beispielen den Workshopbesuchern nahe gebracht und die daraufhin zu erlebenden Chorsätze konnten in Ansätzen das vermitteln, was der Dozent vorgab. Der Tag ging viel zu schnell um – die Freude über das Erlebte war in dem lang anhaltenden Applaus zu spüren, den Uli Führe am Schluss entgegen nehmen durfte.
02.12.2014 16:38

08.04.2014 10:35

15.03.2014 17:18
Chorverbandsversammlung Karl Pfaff – sehr gut besucht.
Das Interesse der Vereine an ihrem Dachverband ist groß. Von 78 Vereinen waren 70 Vereine vertreten. Das Präsidium wurde gewählt – neue Präsidiumsmitglieder dazu gewonnen. Der Chorverband ist auf einem guten Weg mit neuen Aufgabenverteilungen für seine Vereine ein kompetenter Ansprechpartner zu bleiben.
Die Concordia Notzingen eröffnete mit zwei herzlichen Willkommensliedern unter der Leitung von Carolin Strecker die 69. Verbandsversammlung.
Udo Goldmann – Präsident des Chorverbandes Karl Pfaff eröffnete die Versammlung und die Ehrengäste BM Haumacher, die Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz und Thaddäus Kunzmann dankten in ihren Reden den Vereinen für Engagement in den Orten und für die Chorarbeit, die ein kultureller Beitrag in der ganzen Region darstellt.
Goldmann betonte in seinem Bericht die derzeitige Umbruchsituation im Chorverband. Mit neuen Personen aus dem Bereich der Jungen Chören werde ein Prozess der musikalischen Angebote hin zu zeitgenössischer Musik eingeleitet, der auch Auswirkungen auf die Organisation der Vereine haben könnte. Junge Chöre als Ersatz für die etablierten Chorgattungen? Dieser Frage werde der Chorverband in dem kommenden Jahr nachgehen. Der musikalische Leiter Joachim Schmid legte seinen Schwerpunkt auf die Aus- und Fortbildung der Chorleiter. Er zeigte Wege auf, wie man auch nebenberuflich die Qualifikation eines Chorleiters erwerben kann.
Die Finanzen konnten in diesem Jahr mit einem Plus abgeschlossen werden, zur Freude aller Anwesenden trug Elisabeth Friedl die Zahlen wieder in einem schwäbischen Gedicht vor.
Allein die Mitgliederstatistik verbucht einen Rückgang der aktiven und passiven bzw. fördernden Mitglieder. Daher forderte Ellen Strauß-Wallisch (Musikalische Leiterin der Chorjugend) die Vereine auf, unter anderem vermehrt Kinderchöre zu gründen, da die Förderung des Nachwuchses immer mehr Bedeutung erlange. Ferner stellte sie die anstehenden Projekte der Chorjugend vor. Zum Thema Öffentlichkeitsarbeit im Chorverband trug Dorothea Labudde-Neumann die neuen Richtlinien vor, die die Vereine beachten müssen. Hierzu gibt es einen Info-Abend für alle Pressereferenten, bei welchem diese Themen, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes des Internets erläutert werden. Von der Geschäftsstellenleiterin Brigitte Neubert wurde anschließend die erweiterte Homepage erklärt.
Trotz dieser vielen Informationen war keine Müdigkeit bei den Anwesenden zu spüren und die angedachte Pause wurde nur dazu benutzt, um die Bühne frei zu machen für den Chorverbandsfrauenchor Capriccio, der für sein anstehendes Jubiläumskonzert am 22. März in Esslingen mit einigen Stücken warb. Die Werbung konnte so vorgetragen werden, dass die Anwesenden sichtlich erfreut waren, diesen Frauenchor zu hören.
Zwei langjährige und verdienstvolle Präsidiumsmitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und verabschiedet: Waltraud Schulz und Wilhelm Braun – Standing Ovations der Funktionäre war der Dank für deren Arbeit und dies sagt mehr als Worte oder Urkunden. Alle anderen Funktionäre im Präsidium wurden bestätigt – und vier neue Mitglieder begrüßt. Erfreulicherweise erklärte sich Erwin Hees bereit, das Amt des 1. Vizepräsidenten zu übernehmen. Er freue sich auf diese Aufgabe. Für die Jungen Chöre sind künftig Monika Renz, Nicole Mütschele und Karin Eberle zuständig, letztere wird im Bereich IT und Eventunterstützung im Präsidium mitwirken. Alle vier wurden einstimmig gewählt.
Der Verband ist somit für die Zukunft gut aufgestellt.
Die Verbandsjugendvorsitzende Brigitte Eberle wurde für 10 jährige Tätigkeit im Präsidium und für je 20 Jahre Vereinsvorsitz wurden Helmut Jachtschütz, Concordia Wolfschlugen und Clemens Löw, Sängerbund Brucken mit der goldenen Ehrennadel des CVKP geehrt , bevor am Ende der Versammlung das bereits traditionelle Freundschaftslied gemeinsam gesungen wurde. Selten hatte dieses Lied so einen Wahrheitsgehalt – denn bei fast 100% Versammlungsbesuch ist man gemeinsam auf einem zukunftsorientierten Weg!
27.04.2013 11:37

26.04.2013 11:42

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Chorzirkus Belli-Toni war zu Gast in Wolfschlugen
Das Jugendpäsidium des Chorverbands Karl-Pfaff, veranstaltete mit Kinderchören das Zirkusprojekt „Zirkus Bellitoni“ am letzten Aprilwochenende in der Sporthalle in Wolfschlugen.
Rund hundert Kinder von sechs bis zwölf Jahren, aus neun Vereinen trafen sich für dieses Wochenende, um viele Zirkusworkshops kennenzulernen, Lieder der Zirkuswelt einzustudieren mit dem Ziel, alles Gelernte am Sonntagabend aufzuführen.
Nach einer Begrüßung mit anschließendem Musizieren ging es ans Erlernen der fünf Zirkusstationen: Seillaufen und Trapez, Jonglage, Einrad, Trampolin und Laufkugel. Für die bevorstehende Zirkusvorstellung, studierten die Kinder Lieder wie „Der Jongleur aus Ummagumma“ oder das eigens hierfür komponierte Lied von Ellen Strauß-Wallisch „Zirkus Bellitoni“ sowie akrobatische Kunststücke ein. Auch wurde fleißig die Zirkusdekoration erstellt, die am Sonntag die Halle in eine Arena verwandelte.
Vormittags wurde geprobt und gebastelt – nachmittags gesungen. Der gastgebende Verein kochte für die Schar, organisierte die Räumlichkeiten und war in allen Belangen der gute Hintergrund dieses inhaltsreichen Wochenendes.
Am Sonntag kamen noch zwei weitere Workshops hinzu: Clownerie, Zauberei und Akrobatik. Die Zirkusvorstellung, zu der Freunde und Eltern geladen wurden, war ein gelungener Abschluss – die Halle mit lachenden Eltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden der Akteure konnten sich davon überzeugen, dass dieses Wochenende reich an Werten war, die die Kinder in ihren Herzen mitnehmen konnten. Jedes noch so kleine Detail, welches zur Aufführung kam, wurde von Betreuern und Kindern mitgelebt. Der bunt zusammengewürfelte Kinderchor sang nicht nur mit Begeisterung, nein auch kleine Choreografien und Intonation stimmten überein. Die Begleitung am Klavier und Cajon konnte nicht besser sein. Mit Bernd Birk und Frank Schleicher hatte hier Strauß-Wallisch genau die richtige Wahl getroffen. Durch das Programm führte Anja Decker – Mitglied des Jugendpräsidiums – der die Rolle des Zirkusdirektors wie auf den Leib zugeschnitten war.
Lang anhaltender Applaus waren der Lohn – die Vorsitzende des Präsidiums Brigitte Eberle richtete an alle Chöre aus Nellingen, Wolfschlugen, Neckartailfingen, Hochdorf, Unterlenningen, Deizisau Altbach, Holzmaden und Mettingen, an alle Betreuer, den Gastgebern und den Jugendleiter im Chorverband dankende Worte, bevor nochmals mit allen im Saal kräftig das Lied vom Zirkus Belli Toni erklang.
Foto: Alle Kinder sangen mit Ellen Strauß-Wallisch – musikalische Leiterin der Kinder und Jugendchöre des Chorverbandes Karl Pfaff.
Capriccio – Frauenchor im Chorverband Karl Pfaff – gab sein Debut unter der neuen Chorleitung in Esslingen.
Man konnte gespannt sein, denn das Programm „La Divina“ versprach Cabaret und Chor zusammen. Dorota Welz – seit 2011 Dirigentin von Capriccio – zeigte hier bereits ihren Ideenreichtum, ein Konzert diesen Name zu geben und hierzu die Musik auszusuchen.
Die Sängerinnen des Chores in farbenfrohem Outfit präsentierten Songs in Englisch, Französisch und Deutsch – auch eine Neuheit. Man konnte sowohl die Anspannung als auch den Willen der die Sängerinnen merken bereit zu sein mit ihrer neuen Chorleiterin neue Literaturen zu singen. Dieser Entscheidung gehört ein absolutes Lob ausgesprochen und die Werbung für einen Frauenchor ist gelungen, zumal Capriccio als Verbandschor die Aufgabe auch umsetzen muss, neue Chorsätze aufzuzeigen.
Durch das Programm führte der Pantomime Gundolf. Seine Szenen hatte er gekonnt in den Ablauf der Liedreihenfolge eingebettet und als es „rote Rosen regnete“ – verteilte er selbige im Publikum und spannte so gekonnt den Bogen zwischen Chor und Konzertbesuchern.
Begleitet wurde Capriccio von Sams Piano Band, die ausgezeichnet verstand den Chor zu begleiten. Mit zwei Bandstücken begeisterten sie die Zuhörer und den Chor – man musste unwillkürlich mit deren Präsentation mitgehen und der unmittelbare Applaus war der mehr als verdiente Lohn. Das Konzert La Divina wird noch in den Herzen aller weiterleben, denn das Debut ist gelungen und man kann sich auf die nächsten Auftritte freuen.

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Chorverband Karl Pfaff |
Sänger sollen sich für neue Ansätze und Kooperationen öffnen
Der Gesang ist im Aufwind: Wettbewerbe, kleine Formationen, in den Medien wird das Thema Singen dargestellt. Diesen Trend wollen die Mitglieder des Chorverbandes Karl Pfaff nutzen, um ihr Vereinsleben zu stabilisieren. Das war der Tenor aller Ansprachen in der Versammlung des Chorverbandes Karl Pfaff. Der Liederkranz Sängerbund 1837 Plochingen - dieses Jahr 175 Jahre alt - war Gastgeber und begrüßte mit a cappella gesungenen Liedern. Der Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann (CDU) ging auf die Bewegung Singen-Bewegen-Sprechen (SBS) ein, die seit 2010 kleinen Sängern die Möglichkeit geben kann, das Singen zu erlernen. Mittlerweile wurde SBS zu Gunsten der Sprachförderung modifiziert - das Thema Singen wird aber in Kindergärten und Grundschulen weiter vorangetrieben. Präsident Udo Goldmann berichtete, dass Netzwerke im Gesang gegründet worden sind: Eine neue Gesangsgruppe hat sich aufgetan, das Senioren- und Offene Singen werde immer bekannter. Aber hinter allen Bestrebungen, den Gesang in den Vereinen voranzubringen, verbirgt sich eine Kooperation, auf die der musikalische Leiter Joachim Schmid einging. Es war nicht zu überhören, dass er die Verantwortlichen der Vereine in die Pflicht nahm, die An-gebote der Chorverbände wahrzunehmen, um in ihren Vereinen neue Ideen einzubinden. Das Fortbildungs- und Informationsportal im Chorverband sei vorhanden.
Ein Beispiel für neue Ansätze hatte Schmid mitgebracht: Der Verbandsmännerchor Pfäffer unter seiner Leitung präsentierte mit den Fußballkids aus Wäldenbronn und deren Trainer Martin Hägele Fußballlieder, bei denen auch alle Anwesenden eingebunden wurden.
Kritische Töne kamen auch auf, denn das Präsidium wird immer älter und vakante Stellen gibt es seit Längerem. Der Vize-Präsident Wilhelm Braun deutete an, dass es bei über 100 Ehrungen pro Jahr eventuell nicht mehr machbar sei, dass das Präsidium immer Vertreter zu diesen Ehrungen schicken kann.
Drei Ehrungen standen auf dem Programm: Gerhard Werz erhielt die goldene Ehrennadel mit Stein des Schwäbischen Chorverbandes für sein Engagement in den Chorverbänden und in der Chorszene. Die goldene Nadel erhielt Hans-Dieter Bauer für 20 Jahre Vorstandschaft und aktive Mitarbeit im Präsidium. Joachim Schmid erhielt die silberne Nadel des Deutschen Chorverbandes. Sein musikalischer Einsatz im Chorverband sei nicht wegzudenken, seine Innovation sei wegweisend.
Eßlinger Zeitung 17./18.03.2012
Vermerk der Geschäftsstelle Chorverband Karl Pfaff:
Berichtigung
Die goldene Ehrennadel mit Stein wurde vom Chorverband Karl Pfaff für 20 Jahre Ehrenamtliche Arbeit im CVKP verliehen. Hans Dieter Bauer erhielt eine Ehrenurkunde für 2o Jahre Vereinsvorsitz. Die goldene Ehrennadel erhielt er bereits 2010 für 10 Jahre Ehrenamt im Präsidium
H.D.Bauer, Joachim Schmid und Gerhard Werz wurden geehrt

alles dreht sich um den Tag der Männerstimme in Nürtingen am 19.03.11 "Singen plus"
Quelle Nürtinger Zeitung vom 02.03.2011
„Der singende Mann findet sein Plätzchen“
Beim Tag der Männerstimme „Männerchor plus“ am 19. März geht es vor allem um
neue Wege im Männergesang
NÜRTINGEN (red). Am Samstag, 19. März, wird in der Stadthalle K3N der Tag
der Männerstimme veranstaltet. Ein umfangreiches Workshop-Programm wird
angeboten, alles dreht sich ums Thema „Männerchor plus“. Im Gespräch gehen
Dieter Aisenbrey, stellvertretender Musikdirektor des Schwäbischen
Chorverbands (SCV), und Joachim Schmid, Verbandschorleiter des Chorverbands
Karl Pfaff und Mitglied im Musikbeirat des SCV, näher auf die Inhalte der
Veranstaltung ein.
Wofür veranstaltet der SCV den „Tag der Männerstimme“?
Aisenbrey: In den Chören sind Männer in der Regel Mangelware. Dies betrifft
sowohl gemischte Chöre als auch Männerchöre. Wir wollen speziell für den
Männergesang werben. Deshalb der Tag der Männerstimme.
Wen wollen Sie mit dem Tag ansprechen?
Aisenbrey: Wir richten uns an alle Männer, unabhängig davon, in was für
Chören sie singen. Wir wollen die ganze Breite der Möglichkeiten
präsentieren und zeigen, wie neue Wege beschritten werden, die für Männer
auch attraktiv sind.
Was haben Sie für Ziele mit dem Tag der Männerstimme?
Aisenbrey: Wir wollen Impulse setzen. Zurzeit haben wir die Situation, dass
eher ältere Männer singen und dann eben Kinder. Wir wollen die, die
dazwischen sind, gewinnen und dafür sorgen, dass die Knaben später eventuell
dabei bleiben. Deshalb bringen wir sie mit anderen Bereichen zusammen, zum
Beispiel den Männerchor mit einer Fußballmannschaft. Mein Ziel ist, mehr
Menschen – auch mehr Männer – für das Singen zu begeistern. Singen ist ganz,
ganz wichtig für die Persönlichkeit und die Gesundheit der Menschen – und
stärkt die Lebensfreude. Das wollen wir als Verband natürlich stets
vermitteln. Der Tag der Männerstimme ist ein guter Anlass dafür.
Wie soll das gehen – mehr Männer für das Singen gewinnen?
Schmid: Es geht schon bei den Kleinen los. Im Singen mit den
Kindergartenkindern wollen wir in neue Genres der Männerchormusik
vordringen. Zusammen mit dem Komponisten Uli Führe habe ich neue
Arrangements seiner Liedersammlung „Kroko Tarrap“ erarbeitet. Der Männerchor
ist hier kommentierender Bestandteil einer Zirkusvorstellung. Damit wollen
wir die Sänger in einer ungewohnten Rolle präsentieren und neue
Berührungspunkte für die Akzeptanz des singenden Mannes in der
Öffentlichkeit schaffen.
Weshalb wurde Nürtingen als Austragungsort für den „Tag der Männerstimme“
gewählt?
Schmid: Ich glaube, dass Nürtingen den Zuschlag erhalten hat, weil wir
bestimmte Projekte unseres Verbandes bereits im Nürtinger Umland
präsentieren.
Können Sie einige Beispiele nennen?
Schmid: In Zusammenarbeit mit den Musikschulen Kirchheim und Nürtingen haben
wir für den Tag der Männerstimme einen Projektknabenchor ins Leben gerufen.
Die Einstudierung der Stücke übernahm mein Kollege Bertram Schattel, der für
seine Männer- und Knabenchorprojekte im Raum Kirchheim bekannt ist. Im
Konzert am Abend wird diese Kooperation zu hören sein.
„Singen und Fußball“ – was kann man sich darunter genau vorstellen?
Schmid: Martin Hägele – in Fußballkreisen bekannt – ist nicht nur
begeisterter Sänger in unserem Verbands-Männerchor, den „Pfäffern“, sondern
auch diplomierter Fußballlehrer. Er singt mit seinen Fußballjungs vor jedem
Training unter anderem mit der Intention, die wissenschaftlichen Singerfolge
eines Sängers in gesunde Strukturen des Teamspielens von klein auf
einfließen zu lassen. Eine Herausforderung, die Erfolg hat und im Workshop
„Singen im Strafraum“ zu sehen ist.
Gibt es weitere Projekte, die am 19. März gezeigt werden?
Schmid: Ein ganz besonderer Programmpunkt, der ebenfalls auf eine längere
Projektarbeit zurückgeht, ist „Männerchor und Rap“. Der bekannte Rapper
Samadhi arbeitet bereits seit Ende des vergangenen Jahres mit Jugendlichen
der Erziehungshilfestellen Nürtingen-Stadt und Nürtingen-Umland zusammen,
die von der Stiftung „Tragwerk“ betrieben werden. Gemeinsam mit den
„Pfäffern“ wird er die Chorarrangements vorstellen, die daraus entstanden
sind.
Geht es an dem Tag auch um die Literatur für Männerchöre?
Aisenbrey: Im gewissen Sinne ja. Wir wollen mit dem Klischee aufräumen,
Männerchöre würden eben nur Silcher singen – wobei Lieder von Friedrich
Silcher wunderschöne Literatur sind, wenn man sie gut singt. Aber es gibt
auch ganz andere Musiksparten, die Spaß machen. Deshalb das Seminar
„Schlager und Evergreens“.
Sie wollen also zeigen: Männergesang ist vielfältig und attraktiv?
Schmid: Genau. In den letzten Jahren entstanden in einigen Vereinen von uns,
aber auch in Schulen und freien Trägerschaften zahlreiche kleine, junge
Männerensembles. Dies zeigt deutlich, dass Männergesang nach wie vor „in“
ist. Der singende Mann aller Generationen findet also immer sein Plätzchen.
Richtet sich der Tag nur an Männer?
Aisenbrey: Natürlich ist der Tag für jeden interessant, der singt, also auch
für Frauen. Aber im Mittelpunkt stehen die Männer und Knaben. Das Konzert am
Abend richtet sich auf jeden Fall an ein breites Publikum.
Das Konzert um 19 Uhr hat sechs ganz unterschiedliche Blöcke. Gibt es einen
gemeinsamen Nenner?
Aisenbrey: Beim Konzert in der Stadthalle zeigen wir, was alles läuft und
möglich ist. Das wird ein anregender, vergnüglicher, interessanter Abend.
Die Vielfalt ist also Programm.
Alle Informationen über „Männerchor plus“ nebst Anmeldeformular findet man
im Internet unter www.s-chorverband.de/maennerchor-plus.htm; Anmeldeschluss
ist der 3. März; sofern noch Plätze frei sind, kann man sich auch am
Samstag, 19. März, direkt anmelden.
Joachim Schmid (oben links ) und Dieter Aisenbrey kennen sich mit Chorgesang aus.
Fotos: pm
Ein ganz beachtliches Ergebnis zeigten die 18 jugendlichen Teilnehmerinnen, die am 1.10.2011 an dem Workshoptag im Georgii-Gymnasium in Esslingen teilgenommen hatten, bei der Präsentation im Werkstattkonzert. Als nicht beteiligter Zuhörer spürte man förmlich die ganze Freude, die beim Singen
und Proben der Lieder den ganzen Tag über geherscht haben mußte. Diese Freude gaben sie an ihr Publikum weiter. Man mußte geradezu mitschnipsen und -klatschen.
Die Sängerinnen waren aus dem ganzen Kreis Esslingen angereist, um an diesem erstmalig stattfindenden Workshop für Jugendliche teilnehmen zu können und singen aktiv in den Jugendchören Eintracht Nellingen, Hochdorfer Chöre, Concordia Deizisau, Sängerbund Neckartailfingen und Frohsinn Holzmaden.
Die Dozentinnen dieses Workshops waren Ellen Strauß-Wallisch (Musikalische Leiterin der Verbandsjugend im Chorverband Karl Pfaff) und Patrizia Heil aus dem Chorverband Hohenstaufen, die sich die Arbeit aufgeteilt hatten.
Die Pop- und Rocksongs "Krieger des Lichts" und Hey soul sister" waren von Frau Strauß-Wallisch, die Gospel "Haevently Love" und "This little light of mine" von Frau Heil einstudiert worden.
Gerne hätte man bei diesem tollen Workshop auch jugendliche TeilnehmerInnen und Zuhörer aus Esslingen und Umgebung begrüßt.
Ganz sicher wird man so einen tollen Tag einmal wiederholen, da waren sich alle Teilnehmerinnen einig und dann wird es sich im ganzen Umkreis herumgesprochen haben, was man versäumt hat.
Im Vordergrund dieses Seminars für Erzieherinnen oder auch für interessierte Personen in Vereinen, die mit Kindern im Kindergartenalter arbeiten stehen das Singen mit Kindern und die damit im Zusammenhang stehenden Besonderheiten.
Man sollte so früh wie möglich mit dem Singen anfangen. Kinder lernen von der Wiederholung und Nachahmung. Es sollte das Bestreben eines jeden Erwachsenen, der mit Kindern singt , sein, die Kopfstimme
zu schulen. Ein ständiges zu tiefes Singen schädigt die Singstimme der Kinder dauerhaft
Die Teilnehmerinnen lernten in 2 Seminaren in Brucken, wie man mit der Kinderstimme sorgsam umgeht, welche kindgerechten Lieder geeignet oder weniger geeignet sind, auf welche Kriterien bei der Auswahl und Einübung der Lieder zu achten ist und wie die Erzieherin auch mit ihrer eigenen Stimme umgehen sollte.
Es wurden Stimmspiele und einfache Bewegungsspiele für Kinder und rhythmische Elementarerziehung vermittelt und aufgezeigt.
Kompetente Dozentin ist Wiltrud Reusch-Weinmann. Sie leitet im Schwäbischen Chorverband das ganze Jahr über verschiedene Seminare und den Verbandfrauenschor des SCV "La Chorella".