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Ohne Dich geht’s nicht – jede Stimme zählt
Ausverkauftes Haus im Kulturzentrum Baltmannsweiler am 11. Juni und
voller Saal mit über 200 Gästen am 16. Juli im Evang. Gemeindehaus
am Blarerplatz in Esslingen. Eingeladen hatten die Chöre der
Concordia Wäldenbronn und des Liederkranzes Hohengehren zum Konzert
„Der Traum vom perfekten Chor“. Susanne Weckerle, Schauspielerin der
Württ. Landesbühne, wurde von den jungen Ballerinen Florine Brand
und Julia Zavt auf eine Traumreise durch hundert Jahre Chorgesang
geschickt auf der Suche nach dem perfekten Chor.
Mit Erstaunen hörten die Zuschauer von früheren Zeiten, als 8000
Sänger mit Sonderzügen durch „Ehrentore“ zu einem Chorfest kamen.
„Ehrentore“ werden heute nicht mehr aufgebaut, aber ansonsten ist
Chorsingen „in“ – zum Deutschen Chorfest im Mai 2016 kamen 15.000
Sängerinnen und Sänger nach Stuttgart. Die dort gezeigte Bandbreite
des Chorgesangs spiegelte sich im Konzert wieder.
Die musikalische Leitung, Text und Regie lagen in den bewährten
Händen von Sabine Layer, Chorleiterin der Concordia Wäldenbronn.
Vier verschiedene Chöre begleiteten die träumende Susanne Weckerle
auf ihrer Reise. Der junge Chor „Joy of Music“ des Liederkranzes
Hohengehren präsentierte sich unter der Leitung von Wolfgang Layer
englischsprachig, u.a. mit dem „Halleluja“ von Leonard Cohen und
„Thank you for the Music“ von Abba. Der Männerchor des Liederkranzes
Hohengehren sorgte für Erinnerungen mit "Der Lindenbaum” und für
Lacher mit Hans Friedrich Micheelsens Weise „Es sitzt ein Vogel auf
dem Leim“.
Nach der Pause startete verschmitzt der Frauenchor der Concordia
Wäldenbronn mit dem plattdeutschen Volkslied „Dat du min Leevsten
büst“ und eroberte mit dem anrührenden „One Hand, one Heart“ aus dem
Musical „West Side Story“ die Herzen der Zuschauer. Der gemischte
Chor der Concordia Wäldenbronn warf mit dem Foxtrott „Wenn der weiße
Flieder wieder blüht“ einen Blick zurück, verzauberte mit dem
bewegend präsentierten Brahmslied „Da unten im Tale“, überraschte
mit dem „Cotton Mill Blues“ und läutete schwungvoll mit „Solang man
Träume noch leben kann“ (Münchner Freiheit) das Finale ein.
„Der perfekte Chor ist der Chor, in dem Du singst!“ war das Fazit
der Traumreise. Alle Mitwirkenden sprachen mit dem Kanon von
Wolfgang und Sabine Layer die Aufforderung aus, sich einem Chor
anzuschließen, denn jeder ist ein Teil des Ganzen, "ohne Dich geht's
nicht!". Wenn die Einladung Früchte tragen sollte, würden wir uns
freuen!
Der Josef-Seliger-Chor Plochingen feierte im Juni seinen 60. Geburtstag.
Gemeinsam begrüßten in der gut besuchten Stadthalle der Jubilar und der Junge Chor „All Generations“ aus Dettingen/Teck mit einem Lied aus Schweden ihre Gäste. Nach kurzen Grußworten startete das abwechslungsreiche Programm. In ihrer ersten Liedgruppe präsentierten die Plochinger Gastgeber u.a. überaus gefühlvoll die „dreiZigeuner“. Der Männerchor Teck, die Fusion der Männer aus Bissingen und Dettingen war danach mit 3 kraftvoll vorgetragenen Stücken ein guter Kontrast.In seiner Laudation erklärte Gerhardt Gieß dem Publikum die Entstehung, Entwicklung und heutige Situation seines Chores.
Anschließend konnten die „All Generations“– deren Aktive ihren Namen tatsächlich widerspiegeln – mit einer Gruppe moderner, englisch vorgetragener Lieder gefallen.Der Plochinger Bürgermeister Frank Buß und Dr. Werner Nowak für die Sudetendeutsche Landsmannschaft dankten und würdigten in ihren Grußworten vor allem die langjährige internationale Arbeit des Jubilars für Aussöhnung und Völkerverständigung. Natürlich gedachten auch die aus Schweden und Tschechien anwesenden Gäste mit herzlichen Worten und Geschenken der langen, treuen Freundschaft mit dem Josef - Seliger - Chor. Der Männerchor der Öresunds - Werft in Landskrona führte im Programm weiter. Der knapp 30 Mann starke Chor war nur in kleiner Besetzung angereist, konnte jedoch mit ausgewogenen, warmen Stimmen überzeugen. Gemeinsam mit Anki Nilsson trugen sie dann das in Schweden fast zur Hymne gewordene „Ta mej till havet“ vor. Die in Skandinavien vor allem als Jazzsängerin bekannte und beliebte Solistin durfte für ihre Vorträge begeisterten Applaus ernten. Danach ging es in die wohlverdiente Pause. Das großartige Orchester der Plochinger Harmonikafreunde führte dann das Publikum schwungvoll und mitreißend in den 2. Teil des Abends. Nach dem gefühlvoll vorgetragenen „Die Rose“, sang der Josef - Seliger - Chor tschechische und schwedische Volkslieder, für dieer besonderen Beifall von seinen ausländischen Gästen erhielt. Ein spezieller Moment war das anschließend gemeinsam mit Anki und dem Werfts - Chor vorgetragene „Landskrona - Lied“, das zur 600 - Jahr - Feier der Plochinger Partnerstadt 2013 komponiert worden war.Nun hörten wir wieder den „Öresundsvarvets Manskör“ alleine, bevor „All Generations“ ihre zweite Liedgruppe gekonnt vortrugen.Jetztspielten wieder die Harmonikafreunde auf. Diese Gruppe endete mit dem beliebten „Auf der Autobahn“ vonSlavko Avsenik. Die Vorsitzende Sonja Rühs übernahm die frohe Aufgabe der Geschenkübergabe und Dankesworte an die beiden Chorleiter Lennart Lundholm und Franz Hanicz, an den Dirigenten Robert Braininger, den Pianisten Michael Holder und nicht zuletzt an die in Plochingen so beliebte und bekannte Anki Nllsson. Mit herzlichen Schlussworten bedankte sich Gerhardt Gieß bei allen Mitwirkenden und vor allem beim tapferenPublikum, das so lange durchgehalten hatte. Aber der lang anhaltende Applaus und die einhellige Meinung: „es war ein langes, aber nie langweiliges, sondern abwechslungsreiches Programm von hoher Qualität“, widerlegte diese Befürchtung. Der endgültige Abschluss und Höhepunkt war nun das von „All Generations“, dem Josef - Seliger - Chor und den Harmonikafreunden gemeinsam gefühlvoll und ergreifend vorgetragene „Amazing Grace“. Traurig traten Viele den Heimweg an. Denn dies war die letzte große Veranstaltung dieses Jahrzehnte lang so aktiven Chores. Aus personellen und auch finanziellen Gründen wird sich der Josef - Seliger - Chor Plochingen langsam „aufs Altenteil“ zurückziehen, wie in den Schlussworten gesagt wurde. Das ist sehr schade und bedauerlich –aber zu akzeptieren.
Zirkus Furioso
Am letzten Wochenende ging es lustig zu in Deizisau – Zirkus Furioso (von Peter Schindler) ist auf Tournee und gastierte in der Gemeindehalle. Samstagvormittags fand die Generalprobe mit geladenen Gästen statt. Es wurde nochmal an den Texten, Akrobatik, Kostümen, Ton- und Lichttechnik gefeilt.
Sonntagabends hieß es dann - Hereinspaziert, hereinspaziert in unser Zirkuszelt:
Am Anfang und am Ende zeigt die wilde Akrobatikgruppe ihr Können. Im Zirkus Furioso geht alles schief. Der tanzende Bär will nicht auftreten, eine Maus hat ihn gebissen, er ist vor Schreck aus seinem Fell gefahren und - ist nackig. Trotz viel Honig versteckt er sich im Stall – weil er sich schämt. Assistentin Bella Stella ist verschwunden und dann ist noch der Tiger ausgebrochen, aber keine Panik – er ist gleich wieder da! Sogar die Polizei sucht ihn mit wildem Geballer. So muss Zirkusdirektor Leo Pimpelmoser ständig improvisieren, als er mit seinem Dummen August den Zirkusabend voller Pannen moderiert. Ein Fakir, der auf dem lila Nagelbrett seinen Mittagsschlaf hält - er lässt sich auch nicht durch die Fakir-Frau aus der Ruhe bringen, die neben ihm auf Glasscherben tanzt. Ein tanzendes Elefantenpaar, Messerwerfer Jack – keiner wirft besser wie er -, Jongleur Roberto Balla Balla und seine Crew jonglieren mit Hula Hopp Reifen, Bällen, Tücher und laufen auf Stelzen; und die bauchredende Giraffe Glu Glu (sie bekommt Sauerkraut, Erbsen und Bohnen, damit sie bessere Geräusche macht), Seiltänzerin Graziosa ist federleicht und wunderschön – sie kann sogar einen „Spagetti“, sowie ein tollkühner Feuerschlucker Senior Vulkano mit seiner Assistentin – diese hält immer im Kühlschrank ein Schläfchen, weil es ihr neben Senior Vulkano so heiß wird, halten die Show unter anderem am Laufen, während im Hintergrund alles versucht wird, den ängstlichen Bären zum Auftritt zu überreden. Als der Bär aber partout nicht mehr in sein Bärenfell zurück will, und trotz Honigverbot und eiskalter Dusche nicht auftreten will, hat der Dumme August die rettende Idee: Der Zirkusdirektor selbst muss seinem Publikum den angekündigten Bären aufbinden und als tapsiger Tanzbär nach der Pfeife vom Dummen August tanzen.
Erst als der Tiger wieder auftaucht, zusammen mit Assistentin Bella Stella – sie waren Eis essen - geht für den schweißgebadeten Zirkusdirektor eine furiose Vorstellung zu Ende, die es für die Artisten und das Publikum wahrlich in sich hatte.
In dem vollbesetzten Zirkuszelt war von Anfang an eine super Stimmung. Die bunte Zirkuswelt hat die Zuschauer in ihren Bann gezogen. Die Gesamtleitung hatte wieder Martina Krempler. Die Kids und Teens überzeugten durch viel Gesang, zum Teil einzeln oder in Gruppen. Das Musical war eine Meisterleistung von sehr vielen helfenden Händen, ohne diese wäre so ein Musical nicht möglich. Wir bedanken uns bei den Eltern, den Jugendleiterinnen Renate, Julia und Anna, die in vielen Stunden der Chorleiterin helfend zur Seite standen und ihre Ideen in die Tat umgesetzt haben.
Liederkranz Eintracht Denkendorf
50- jähriges Bestehen des Frauenchors „Obligato“ mit gelungenem Konzertabend gefeiert
Mit einem großen Jubiläumskonzert hat der Denkendorfer Liederkranz das 50-jährige Bestehen seines Frauenchors "Obligato" gefeiert. Im Saal der Festhalle Denkendorf nahmen die Chorfrauen ihre musikalischen Glückwünsche entgegen.
Den Auftakt machten die Jubilarinnen unter der Leitung von Gerhard Werz. Sie wurden verstärkt von fünf Gastsängerinnen und einigen Sängerinnen des Chors "Stimmgabel", die seit Anfang des Jahres regelmäßig an den wöchentlichen Proben des Frauenchors teilgenommen hatten.
In ihrer Laudatio gab die stellvertretende Vereinsvorsitzende Bettina Hornek einen Rückblick auf die vergangenen 50 Vereinsjahre, berichtete über die Gründung des Frauenchors sowie die Ideen und das Wirken der bisherigen Chorleiter. Dabei stellte sie einige besondere Konzerte und Veranstaltungen aus dieser Zeit heraus. Anschließend ehrte Vorstand Dieter Waller sechs Sängerinnen, die bei der Gründung im Jahr 1965 dabei waren und überreichte ein kleines Präsent. Drei von ihnen wirkten sogar aktiv beim Jubiläumskonzert mit.
Erfrischend der gemeinsame Auftritt des Kinderchors "Denkendorfer Klangsternchen" und dem "Jugendchor Fermate". Unter der Leitung von Jana Grammlich, Lena Mezger und Marion Weiß erhielten sie für ihre drei Liedbeiträge viel Applaus.
Der Chor "Stimmgabel" gratulierte ebenfalls und präsentierte unter der Leitung von Erika Wagner drei Liedtitel.
Ein Auftritt des Gemischten Chors "Obligato" sowie zwei gemeinsame Beiträge von "Obligato" und "Stimmgabel" beschlossen den ersten Programmteil.
Nach der Pause eröffnete ein großer Männerchor mit über 60 Sängern aus den verschiedenen Werz-Chören, eindrucksvoll und stimmgewaltig den zweiten Programmteil. Es folgten Beiträge der Sängerinnen des ehemaligen Kammerchors Chorschule Esslingen, des Oberesslinger Chors sowie der Rot-Töne Aurora Berkheim, alle unter der Leitung von Gerhard Werz. Zusammen mit den Sängerinnen von "Obligato" formierte sich schließlich ein großer Frauenchor, der einen schönen und klangvollen Schlusspunkt setzte.
Einfühlsam begleitet wurden die beteiligten Chöre von Leila Walter und Andreas Dürr.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Gerhard Werz für seine 40-jährige Tätigkeit als Chorleiter geehrt. Die Ehrung nahm der musikalische Leiter des Chorverbandes Karl Pfaff, Joachim Schmid, höchstpersönlich vor. In seiner Ansprache lobte er insbesondere dessen großen Sachverstand, seine Weitsicht und sein unermüdliches Engagement. Durch seine Ausbildung als Chorleiter und Sänger sowie seine jahrelange Erfahrung sei Gerhard Werz ein sehr qualifizierter und erfolgreicher Dirigent. Sowohl in seinen vielen Chören als auch in seiner Tätigkeit im Chorverband Karl Pfaff sowie im Schwäbischen und Deutschen Chorverband habe er Maßstäbe gesetzt und mit seinem Wissen und seinem persönlichen Einsatz viel bewegt und auf den Weg gebracht.
B. H.
Mit dem gemeinsam vorgetragenen Titel "Lasst uns heut zusammen singen" eröffneten die vier Ensembles des Liederkranzes stimmgewaltig die diesjährige Winterunterhaltung in der vollbesetzten Festhalle.
Gleich zu Beginn präsentierte der Stammchor "Obligato" unter der Leitung von Gerhard Werz bekannte Melodien wie "Mit 66 Jahren", "Ich brauche keine Millionen" oder "Eine Nacht voller Seligkeit" und erhielt begeisterten Applaus für die schwungvoll vorgetragenen Darbietungen.
Die "Denkendorfer Klangsternchen" mit ihren beiden Chorleiterinnen Jana Grammlich und Lena Mezger unterhielten mit pfiffigen Melodien wie "Zeit" oder "Willkommen zur Kindermodenschau" und eroberten mit ihrem unbeschwerten Auftritt die Herzen der Zuschauer.
"Fermate", verstärkt durch einige Sängerinnen der "Stimmgabel", sang unter der Leitung von Marion Weiß bekannte Titel wie "Und wenn ein Lied" und "Millionen Lichter".
Erika Wagner hatte für ihren Chor "Stimmgabel" ebenfalls eine gelungene Liedauswahl getroffen. "Wunder gescheh'n", "Sound of Silence" oder "Barbar' Ann" kamen beim Publikum prima an und wurden mit begeistertem Beifall bedacht. Mit der "Ländlichen Konzertprobe", einer humoristischen Kantate, bei der Walther Wagner als Solist beeindruckte, setzten "Obligato" und "Stimmgabel" einen wunderbaren Schlusspunkt.
Lob und Dank an Leila Walter, die bei den Auftritten von "Obligato" und "Stimmgabel" gewohnt souverän und einfühlsam am Flügel begleitete sowie an Iris Lichy für ihre charmante Moderation.
Im Rahmen der Vereinsehrungen konnten Hans-Dieter Bauer als Vertreter des Chorverbands Karl Pfaff und der 1. Vorsitzende des Liederkranzes, Dieter Waller, zehn verdiente Vereinsmitglieder ehren.
B. H.
Das neue Kindergartenjahr ist nun schon fast zwei Wochen alt.
Gerne erinnern wir uns jedoch an unser „Großes Spektakulum“ mit dem wir vor den Ferien unser Sommerfest feierten. Bei herrlichem Sonnenschein entführten uns die Kindergartenkinder in die Welt der Burgfräuleins und Ritter. Es wurde zur Freude aller, gesungen, getanzt und gelacht.
Für unsere angehenden Erstklässler war nun auch die Stunde des Abschieds gekommen. Mit einem freudigen Lied bedankten sie sich bei den Erzieher/innen und erhielten danach die gesammelten Werke ihrer Kindergartenzeit, um mit ihren Eltern in Erinnerungen zu schwelgen.
Wir wünschen auf diesem Wege allen ehemaligen Kindergartenkindern nochmals einen guten Start ins „Schülerleben“.
Ein weiterer Höhepunkt an diesem Tag, war die FELIX-Verleihung. Schon zum dritten Mal konnten wir das Gütesiegel des Deutschen Chorverbandes erhalten.
Folgende Kriterien haben wir hierfür unter anderem erfüllt:
Es war ein rundum gelungener Nachmittag an den wir gerne zurückdenken.

hier finden Sie Zeitungsberichte über Konzerte, die in unserem Verband stattgefunden haben und uns zugeschickt wurden. Bitte Quelle (Zeitung mit Datum) angeben, sonst können diese nicht veröffentlicht werden.







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